Aufgrund der aktuellen Situation ist auch der Deutsche Pokal Ü-40 bis auf weiteres ausgesetzt.

Wir hoffen, den Wettbewerb sobald als möglich ohne gesundheitliche Risiken wieder regulär aufnehmen und zu einem ordentlichen Abschluss bringen zu können. Derzeit bleibt allerdings nur abzuwarten und die weitere Entwicklung zu verfolgen.

Neue Informationen werden wir umgehend an dieser Stelle kommunizieren. 

Wir wünschen allen Teilnehmern und ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit das Beste und hoffen, alle Mannschaften alsbald gesund auf dem Platz wiederzusehen.

VfR Fehlheim entscheidet spannenden Pokalkampf mit 4:3 gegen die SG Worms/Leiselheim/Hofheim für sich

VfR Fehlheim : SG Wormatia Worms/Leiselheim/Hofheim 4:3 (0:2)

Erstmals sind die Ü-40 Oldies des VfR Fehlheim aus Südhessen beim Deutschen Ü-40 Pokal dabei. In der ersten Runde zogen sie ein Freilos und in Runde zwei hatten sie die Oldies der SG Wormatia Worms/SV Leiselheim/FV Hofheim, die nur 25 Kilometer entfernt gelegen sind, zu Gast.

Die Fehlheimer, die schon hessischer Ü-35 Pokalsieger und Ü-40 Hessenmeister waren, feierten ihren größten Erfolg 2015, als sie beim DFB-Ü40-Cup Dritter wurden. Dabei scheiterten sie im Halbfinale nur knapp mit 2:3 am späteren Deutschen Ü-40 Meister SV Hannover 96. Im Spiel um Platz 3 setzten sich die Mannen aus dem Stadtteil von Bensheim mit 1:0 gegen den Südwestvertreter SG Alsdorf/Kirchen durch.

Die SG aus Rheinhessen / Rheinland Pfalz hatte sich in der 1. Runde beim Württembergischen TSV Michelfeld mit 4:1 behauptet. Die Spielgemeinschaft aus Worms, Leiselheim und Hofheim ging in dieser Formation auch erstmals an den Start. Durch die Erfahrungen in den beiden ersten Auflagen des Deutschen Ü-40 Pokals an denen, der VfR Wormatia Worms, der SV Leislelheim und der FV Hofheim bereits teilgenommen hatten und das Vordringen bis in die Final Four Runde (SV Leiselheim 2018) geschafft hatten, galten die Kicker vom Rhein als Favorit. Zudem hatten sie mit Volker Berg einen Ex-Profi (SV Darmstadt 98, VfR Wormatia Worms) in ihren Reihen, der dieser Mannschaft zu besonderer Qualität verhilft.

Und die SG trumpfte anfangs in auch richtig auf. Auf dem Rasenplatz in der Hofgartenstrasse in Fehlheim, bei guten äußeren Bedingungen, sah es so aus als wollten die Oldies aus Worms, Leiselheim und Hofheim ihren Gegner in dieser Partie keine Chance lassen. Angetrieben von Volker Berg setzten sie die Gastgeber gleich unter Druck. Die Fehlheimer kamen erst gar nicht ins Spiel und waren vorwiegend damit beschäftigt Abwehrarbeit gegen die agilen Oldies der Spielgemeinschaft zu verrichten. In der 18. Minute dann die 1:0 Führung für den Gast durch Ibrahim Kurt. Danach hielt die Überlegenheit der Wormser an. Oliver Schumacher nutzte sie in der 29. Minute zum zwischenzeitlichen 2:0. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. Die Oldies aus Rheinhessen wurden in Hälfte eins ihrer Favoritenrolle gerecht und jeder der zahlreichen Zuschauer war sich einig, dass die SG auch als Sieger den Platz verlassen wird.

Doch der Pokal hat nun mal seine eigenen Gesetze. Kurz nach Wiederanpfiff starteten die Fehlheimer einen guten Angriff, den VfR-Torjäger Jan Zeug zum 1:2 abschloß. Dieser Treffer gab den VfR-Old Boys Auftrieb und plötzlich bestimmten die Südhessen das Spiel. Die Kombinationen der Hausherren liefen nun besser und es wurden auch Torchancen herausgespielt. Die Wormser hingegen verlegten sich aufs kontern. Einer dieser Konter führte dann durch Erdal Kocaman in der 54. Minute zum 3:1. Nun waren die Wormser wieder im Vorteil. Die Fehlheimer ließen sich durch diesen Treffer aber nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen und sie berannten weiter das Tor der SG. In der 59. Minute dann der Anschlusstreffer zum 2:3 durch Markus Koch. Das Spiel war nun wieder offen und der heimische VfR drängte weiter. Der gute Sven Jenner im Wormser Tor bewahrte sein Team dann auch vor dem Ausgleich. In der 61. Minute war aber auch er machtlos, als Amir Afshar zum viel umjubelten 3:3 für die Hausherren traf.

Zwar versuchten die Rheinhessen das Blatt noch einmal zu wenden, aber die gute Fehlheimer Abwehr um Roland Lotz, Martin Weinbach und den starken Keeper Björn Herges ließ nicht mehr viel zu. In der 67. Minute dann die Entscheidung durch Jan Zeug, der das 4:3 markierte. In den verbleibenden Minuten setzten die SGler alles daran noch den Ausgleich zu erzielen und die Verlängerung zu erreichen, aber alle Bemühungen scheiterten und so gewannen die Fehlheimer ein verloren geglaubtes Spiel noch.

Eine ganz starke Vorstellung der Südhessen in der zweiten Halbzeit, in der sie den Respekt vor dem großen Gegner abgelegt hatten. Mit dem Einzug in die 3. Runde haben die Fehlheimer – wenn sie Losglück haben – gute Chancen das Final Four Turnier zu erreichen. Es wäre ein weiteres Highlight in der Geschichte der Ü-40 des VfR Fehlheim.

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Teilnahme

Teilnahmeberechtigt sind Ü-40 Traditionsmannschaften von Bundesligisten und Ex-Bundesligisten, Ü-40 Teams die sich seit 2007 schon einmal für den DFB-Ü40-Cup in Berlin qualifiziert haben sowie alle Ü-40 Mannschaften, die Interesse an solch einem bundesweiten Wettbewerb haben: Senioren Ü-40 Vereinsmannschaften oder auch Spielgemeinschaften (eine Spielgemeinschaft kann aus bis zu 6 Mannschaften gebildet werden – bei den Spielgemeinschaften besteht keine Meldepflicht beim Kreis, Bezirk oder Verband) sowie Auswahlmannschaften (Kreis, Bezirk, Land).

Die Vereinsmannschaften/Spielgemeinschaften müssen Mitglieder im jeweiligen Landesverband sein. Die Spieler legitimieren sich mit ihrem Spielerpass oder Personalausweis. Vereinsmannschaften können acht Gastspieler, die sich durch einen Spielerpass (wenn vorhanden) oder Personalausweis ausweisen, einsetzen.

Hobby-, Betriebs- und Freizeitmannschaften sind nicht teilnahmeberechtigt.

Startgeld und Verwendung

Das Startgeld für den Deutschen Ü-40 Pokal beträgt pro Mannschaft 390,00 Euro. Davon wird ein Teil als Preisgelder ausgeschüttet. Prämien an die Siegerteams werden ab der ersten Runde ausgezahlt.

Ansetzung der Spielrunden

Die teilnehmenden Vereine organisieren ihre Spiele eigenverantwortlich. Der Verein mit Heimspielrecht verpflichtet sich hierzu zur frühzeitiger Kontaktaufnahme mit dem Spielgegner.

Die Spielrunden werden in einem von der Pokalspielleitung (sportXmedia sport & event promotion UG) festgelegten Zeitfenster angesetzt. Das Zeitfenster für die Durchführung der Spiele ist der jeweilige Kalendermonat, das bedeutet, dass die beiden Spielpartner einen Spieltermin innerhalb dieses Kalendermonats finden müssen. Der Spieltermin ist der Pokalspielleitung spätestens 10 Tage vor Beginn des Kalendermonats mitzuteilen.
Sollte kein einvernehmlicher Termin innerhalb des Zeitfensters gefunden werden, ist die Pokallspielleitung unverzüglich zu informieren. Tritt eine Mannschaft zu einer Spielpaarung nicht an, scheidet sie aus dem Wettbewerb aus. Sollten beide Mannschaften einer Spielpaarung nicht antreten und somit ausscheiden, kann ein in derselben Spielrunde ausgeschiedenes Team in den Wettbewerb zurückgelost werden.

Spielberechtigung

Teilnahmeberechtigt sind Spieler, die bis zum 31.12.2020 das 40. Lebensjahr vollendet haben. Spieler, die 2019 noch 39 Jahre alt sind, sind also spielberechtigt.

Eine Mannschaft kann maximal 25 Spieler zu diesem Wettberweb melden Bei Verletzungen sind Nachmeldungen möglich. Doppelmeldungen von Spielern in verschiedenen Mannschaften sind nicht erlaubt.

Der Mannschaftskader muss der Pokalleitung bis spätestens 14 Tage vor Wettbewerbsstart (01. Oktober 2019) gemeldet werden.

Die Spieler müssen sich vor Spielbeginn durch einen Spielerpass oder amtlichen Personalausweis legitimieren. Die Kontrolle der Spielberechtigung erfolgt durch die Schiedsrichter.

Spielmodus

Der Deutsche Ü-40 Pokal wird im KO-System ausgetragen. Mannschaften, die noch nie am DFB-Ü40-Cup teilgenommen haben gegenüber den Traditionsmannschaften und DFB-Ü40 Cup-Teilnehmern immer Heimrecht.

Kommt es bei der Auslosung zu einer Paarung zwischen einer Traditionsmannschaft und einem Team das bereits am DFB-Ü40-Cup teilgenommen hat, oder zwei Teams die bereits am DFB-Ü40-Cup teilgenommen haben, hat das Team Heimrecht, das zuerst gezogen wurde.

Auslosung der Spiele

Die Auslosung richtet sich in den ersten beiden Runden nach geografischen Gesichtspunkten. Dabei wird eine Einteilung in Mannschaften aus den Regionalverbänden

  • Nord/Nordostdeutschland,
  • Westdeutschland und
  • Süd-/Südwestdeutschland

vorgenommen.